1000 Fragen an mich selbst 47-67

47.Wie oft am Tag bist du auf Facebook. -Dafür, dass ich dieses Medium meiden möchte zu oft.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten- Kann ich so gar nicht sagen. Ich mag das Wohnzimmer mit den vielen Pflanzen, dem Holzfussboden, dem Tisch am Fenster zur Straße. Aber wenn ich Ruhe brauche, ist das Schlafzimmer ebenso gut. Ruhig, höhlenartig, minimalistisch.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt. _Viel zu lange her. Und ich vermisse den Herdenschutzhund so sehr.

50.Was kannst du richtig gut-meine Arbeit -glaube ich. Aber im neuen Job gibt es noch viel zu lernen-

51. Wann hast du das erste Mal geküsst-So ein Kindergartenkuss-aber warum spielt das eine Rolle?

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Angelika Klüssendorf-Das Mädchen

53. Wie sieht das ideale Brautkleid für dich aus?- Ich halte nichts vom heiraten. Es macht ja nichts besser, außer Lohnsteuerklasse und Kreditwürdigkeit vielleicht und leider ist es irre teuer diesen Vertrag aufheben zu lassen.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?- also Parkplätze auf freier Wildbahn im Dunkeln mag ich nicht.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich-Keinen,

56. Mögen Kinder dich?-Ja.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino- gibt keinen Unterschied.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?- ich versuche das beurteilen anderer Personen abzugewöhnen.

59. Schläfst du in der Regel gut?-Ja.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?-To good to go

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?-Vielleicht.

62. Auf wen bist du böse? -Auf niemanden.

63.Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?- In Kiel nie, da benutze ich immer das Fahrrad- in Berlin klar.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?- Definitiv der Weggang von den Kindern, obwohl sie schon fast erwachsen sind. .

65.Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?- zum Glück nicht. Ich wollte Partisan werden.

66. Zu welcher Musik tanzt du gerne?- wenn ich tanzen könnte, wäre es Tango.

67.Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?- Denken

1000 Fragen an mich selbst 25-46

Auf severin gibt es diesen Fragebogen: https://www.severint.net/2018/10/01/1000-fragen-an-dich-selbst-die-liste/

aufmerksam geworden durch: die gnädige Frau wundert sich

25. Wann hast du zuletzt einen Tag nichts gemacht? Am vergangenen Freitag.

26. Warst du ein glückliches Kind?- Bestimmt.

27. Kaufst du oft Blumen?- Nein. aber im Sommer schneide ich mir manchmal auf einem Blumenfeld Gladiolen. Sie einen symbolischen Wert für mich (1992) , in Verbindung mit Jupiter Sinfonie und dem Leben wenn der Parameter Zeit plötzlich wegfällt und nur noch Raum bleibt.

28. Welchen Traum hast du? Noch einmal am Ende des Lebens unabgelenkt leben. Unabgelenkt im Sinne der digitalen Welt.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?- Rechnet man WGS und eigenes Haus raus- in drei Wohnungen. Es ist schön in Kiel am Westufer wohnen zu können.

30. Welches Laster hast du? – Ich lese im Unmaß.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?- Heute morgen- die Tagebücher der Patricia Highsmith.

32. Warum hast du die Frisur die du jetzt trägst- blöde Frage.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?- Ich nutze es jedenfalls mehr, als ich es möchte.

34. Wieviel Geld hast du auf deinem Bankkonto?-Beantworte ich nicht.

35. In welchen Ländern gehst du gern?- Komische Frage. Aber gewandeert bin ich auf den Orkneys.

36.Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? -Nun ich bin fast nie in Kneipen, aber entweder Cabernet Sauvignon oder alkoholfreies Bier.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist zu gehen?- Offensichtlich nein.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdes, mit welcher Tätigkeit. -definitiv Buchladen.

39. Willst du immer gewinnen?- Nein.

40. Gehst du in die Kirche?- Nein. die letzten zwei Jahre haben ihr übriges dazu getan.

41. Trennst du deinen Müll?-Ja. Klar.

42. Warst du gut in der Schule. So mittel-mein Durchschnitt lag bei zwei.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?- Habe ich natürlich herabgestuft. 3-6 min.

44.Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Vielleicht.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?- seit ich im Schichtdienst bin, ist das leider sehr unregelmäßig.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?- Ja, aber oft gern allein oder mit einer Freundin.

1000 Fragen über mich selbst- inspiriert von : „Die gnädige Frau wundert sich“-Frage 1-26

https://diegnaedigefrauwundertsich.wordpress.com/ Bei der gnädigen Frau, habe ich diesen inspirierenden Fragebogen gefunden. Und das Blog von der gnädigen Frau ist ebenso inspirierend. Dringende Leseempfehlung.

Eintausend Fragen sind ja mal eine Herausforderung.

https://www.severint.net/2018/10/01/1000-fragen-an-dich-selbst-die-liste/)
  1. Wann hast du etwas zum ersten Mal gemacht? -Das ist etwa zwei Wochen her und war etwas medizinisches. Ich hatte wirklich Panik, bewältigte es aber.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten?- mit denen, die meist schon lange tot sind. Oscar Wilde, Lou Andrea Salome, Kafka, Im Moment Peter Weiss.
  3. Worauf verwendest du viel Zeitt?- Gedanken wiederkäuen. Ich versuche mir das abzugewöhnen. Arbeiten, Lesen, die Kinder würde ich gern hinzufügen, aber sie werden flügge und ich weiß ja, das da kein Weg dran vorbeigeht.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen- ich mag keine Witze.
  5. Woraus besteht dein Frühstück?- Meist aus zwei Cappucino und einem Käsebrot. Den Käse versuche ich mir abzugewöhnen. Leider aus nicht vorrangig moralischen Gründen. Er ist mir einfach zu teuer.
  6. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben. Dem Exgatten. Den Kindern als sie klein waren. Der Gute Nacht Kuss.
  7. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter? – In der Liebe zum Lesen und in der Reiselust.
  8. Was machst du morgens als erstes?-Nach den Krähen schauen.
  9. Kannst du gut vorlesen?-Ja
  10. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?- Bis zum Alter von fünf Jahren. Mein Vater bekam unter der Maske keine Luft mehr.
  11. Was möchtest du dir unbedingt einmal kaufen? -Eine kleine Hütte, oder einen Zirkuswagen. Interrailtickett.
  12. Welche Charaktereigenschaft hättest du gern?- Stoizistische Anteile
  13. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?- Ich schaue kaum fern. Keine.
  14. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?- Als die Kinder klein waren-Tolk-Schau
  15. Wie alt möchtest du gerne werden? Kommt vermutlich darauf an, wie die Zeiten sich entwickeln. Bisher würde ich sagen, so lange es mir gut geht so alt wie möglich.
  16. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Der Urlaub in Dresden, Leipzig, Berlin, Prag. Aber auch an einen Frankreichurlaub.
  17. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Gut geht anders.
  18. Hättest du lieber einen anderen Namen?-Ja
  19. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt-bei einer medizinischen Tätigkeit und in de Reflektion auf mein Mutterdasein.
  20. Ist es wichtig für dich was andere von dir denken? Grösstenteils nicht.
  21. Welche Tageszeit magst du am liebsten?- den Abend und die Nacht.
  22. Kannst du gut kochen? Ja.
  23. Welche Jahreszeit entspricht dir am ehesten. November, Januar und Februar.

Samstag mit Sehnsucht nach Plattenbau

Spandau. Es war in Spandau. Hoch über den Dächern der Stadt, als mich diese irre Sehnsucht überfiel. Noch einmal zurück zu den Wurzeln. Bevor es zu spät ist. Ich sass beim Frühstück im zehnten Stock-mit Ausblick. Erinnerungen.

Seit November wohnt der Geist meines Vaters hier mit mir in der Wohnung. Ich erinnere ich mich an den Ausgangspunkt.

Alexander, der diesen ungewöhnlichen Literatur Blog- „Kommunikatives Lesen“, betreibt, schickte mir „Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss, die unzensierte Ausgabe. Dieses Buch schickte mich auf die Suren meines Vaters und vielleicht zum ersten Mal -begann ich zu verstehen.

Der Geist meines Vaters sitzt neben mir wenn ich lese und während ich blogge. „Du musst den Bräunig noch lesen sagt er, oder „Warum gehst du eigentlich nicht zurück?“ Ich sehe ihn bedächtig nicken,

Ich habe eine Sehnsucht nach Halle-Neustadt. Hätte ich dort ein Zimmer, so würde ich die freien Tage auch dort verbringen.

Eine merkwürdige Schönheit geht von dieser sterbenden Stadt aus. „Geh dahin bevor alle Spuren verwischt sind“, sagt mein Vater.

https://kommunikativeslesen.com/author/alexandercarmele/ Anmerkung: Ich lese anders, seit ich diese Rezensionen lese.

Samstag mit

Langes Arbeitswochende liegt vor mir.

Immer habe ich das Gefühl, dass das Lesen zu kurz kommt.

Derzeitige Lektüre: Der ästhetische Widerstand von Peter Weiss

Die Zeit- Probeabo- um Up to date zu sein- Probeabo wieder gekündigt wegen Kosten

Geflochtenes Süẞgras von Robin Wall Kimmerer und

Ich lese mich in den Blog von Andreas Moser ein. Kluge und witzige Texte, die Erfahrung beim Arbeitsamt ließ mich selbst an solch eine Episode erinnern, als ich es gewagt hatte,die Scholle zu verlassen. 89 +für ein Praktikum- dass mich direkt in den Broterwerb führte. Rückgezahlt werden musste trotzdem.

Am Ende der Woche werde ich für einige Tage in Berlin sein. Mit einem Programm was schlechthin nicht zu toppen ist. Wenn ich das überlebe, überlebe ich alles.

Jedes Zeitfenster ist verplant, weil sich in Kiel überaus lieber Besuch angekündigt hat, weitgereist mit schwäbischen Akzent, komprimierte ich den Berlin Aufenthalt mit der Folge völlig zugestopfter Verbleibtage in Berlin. Eine Reise durch Kreuzberg, Lankwitz, Spandau, Wedding und Weissensee.

Doku über Habermas auf Arte gesehen. Habermas ist nicht lesbar oder?

Doch?

Montag mit Whiplash, Fightclub und Kankye Tannier

Zum ersten Mal in meinem Leben besitze ich einen Fernseher. Ich bekam ihn geliehen, um die neue Stille, wenn sie zu unerträglich würde, dämpfen zu können.

Früher, und das ist noch nicht lange her, bellten die Hunde-immer, tönte das Klavier, klapperte das Geschirr, dröhnte Rammstein durchs Haus, stampften Füße über Treppen, Computerspielgeräusche vermischten sich mit Jazzmusik.

Die Einrichtung des TV stellte sich als Herausforderung dar. Erleichtertes Aufatmen, als der Sohn gegen Mittag hereinschneite. To good to go Brunch.

Mein Gott sie sind erwachsen, denke ich oft. Wo ist die Zeit nur hin? Wunderbare junge Menschen, die vom Nestrand abspringen.

Der Sohn empfahl mir den Film Whiplash, den ich am Abend sah. Ein Film über Hingabe zur Musik, unbeugsamen Willen, narzisstischen Lehrer, Demütigung, Herausforderung, Resilienz und Erfolg.

Und sonst?:

Ich lese begeistert Kankye Tannier, auch den Blog mag ich sehr, die Live Zuschaltung zu den Meditaionen des Klosters auch.

Zu müde bin ich für Peter Weiss, James Joyce und Kafka-heute. In diesem Zustand ist Konzentration auf diese Art Literatur kaum möglich. Ich weiche auf das Medium Film aus: heute abend-Fightclub-den empfahl mir Julius auch.

Was noch gut war: Freier Tag. An der Förde entlang. Sonne schien verdeckt und ein eiskalter Wind trieb mich vor sich her.

Samstag mit Esma

Ob es Esma Recht wäre, wenn sie sich in diesem Blog wiederfände?

Esma lebt in einem winzigen Zimmer, einem Zimmer einer Kajüte ähnlich. Man kann sich nicht drehen, aber das Zimmer ist urgemütlich. Zwei Kochplatten, ein Sofa, viele Bücher. Erstaunt fand ich Benno Pludra und Helmut Sakowski.

Dem hab ich mal einen Brief geschrieben, sage ich, so einen Fanbrief. Ich war zwölf.

Esmas Mutter war Lehrerin in einem Land das es nicht mehr gibt. Der Vater Philosoph, inspizierte Dorfschulen, sah nach der Qualität des Unterrichts. Manchmal durfte ich mit, sagte sie. Das war schön-auf dem Dorf.

Esma besuchte eine Kinderkrippe. Es gab nicht viele, sagte sie. Aber meine Mutter musste wieder unterrichten.

2017

Esma floh, ihr Studium wurde nicht anerkannt. Im neuen Land arbeitete sie als Hilfskraft, absolvierte in den Abendstunden eine Ausbildung. Nach dem ersten gelungenen Abschluss, folgte der zweite schnell.

In Syrien habe ich viel gelesen, sagt sie. Luise, Melia und ich essen gefüllte Weinblätter und Tabouleh. Kochen ist schwer hier, sagt Esma. Zwei Kochplatten reichen nicht.

Was hast du gelesen Esma?

Hemingway, Balzac, Hugo, Shakespeare, sie nennt einige arabische Namen die ich nicht kenne.

Wir trinken arabischen Kaffee mit Kardamom, bevor wir hinaus in die Dunkelheit gehen. Wind der den kalten Regen schräg ins Gesicht wirft.

Luise und ich schieben das Fahrrad. Sie empfiehlt mir Thich Nath Hanh.

Kannst du mir einen Klassiker empfehlen, der sich als Einstieg eignet? Ich gebe die frage hiermit weiter.