15 Antworten auf „Ich beginne mit „Die Pest“ von Camus

    1. Ich las es im vorigen Frühjahr zum ersten Mal. Mich hat das Buch sehr beschäftigt und ich mag Camus. Ich habe es jetzt mit verschiedenen Büchern ausprobiert, also so aktuelle Bücher die neu erschienen sind, nichts geht. Die Pest ist ja mit Corona zum Glück nicht zu vergleichen, nur die szenarien wie Abriegelung von Gebieten, Stilllegen des öffentlichen Lebens und die daraus resultierende Intensität sind ja sehr ähnlich. Das geht ja bis zu den Diskussionen ob die Pest nun ernst zu nehmen ist oder nicht. Mal sehen, ob der Einstieg dieses Mal wieder klappt. Ich hab enorme Probleme im Moment ein Buch durchzulesen und dabei die Sehnsucht mal wieder richtig abtauchen zu können.

  1. Da kommt ein Klassiker zu ehren. Ich beginne bald das „Decameron“. Gibt es sonst noch gute ‚Seuchenliteratur‘?

      1. Simmt! Den Marquez kann ich Dir absolut empfehlen!
        Das Decamerone ist DER Klassiker. Gibt ne recht angenehme Übersetzung derzeit bei Reclam (wenn auch nicht billig).

      2. Letztes Jahre habe ich den Film auf spanisch, zum Glück mit Untertitel gesehen und nun reizt es mich auch, dieses Buch zu lesen. Den Film fand ich toll.

  2. Das Foto zeigt eine Büchereiausgabe, ist es schon älter, oder kennst Du einen mir unbekannten Weg, jetzt Bücher auszuleiehen.
    Das Buch ist mir in der Schule so verpestet worden und steht im Regal … Ich schließe Wiederlesen nicht aus, für mich, habe keinen Schimmer wann, vielleicht, nachdem ich mich mal zum Fenster putzen aufgerafft …
    Nebenbei, wir hatten randständlich auch mal das Thema Kochen: Zu meinen Alltagsfreuden gehört derweil einer alten Freundin, die mit achtzig beginnt zu kochen jeden Abend ein vegetarisches Rezept zu schicken, das nicht mehr als eine halbe Stunde dauert. Einst tat es köstlich ihre Frau, die das nicht mehr kann. In den Zwischenjahren gingen sie Essen, was Ihnen finanziell möglich.
    Letztere ruft immer mal an, wenn sie etwas besonders lecker fand, wir kommen dann auf dies und das.
    Auch ein Geschenl, jenseits vom Normalltag.

    1. Das ist toll, das mit dem Finden neuer Dinge die man für sich entdecken kann. Ich hatte mir das Buch bei meinem letzten Bibliotheksbesuch ausgeliehen. Einen Tag später war sie geschlossen.

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