Fünfter Montag im März mit „Faust“

Gestern statteten wir auf Grund von Annas Bitte, dem Thalia Theater einen digitalen Besuch ab. Früher in der Hamburger Zeit, strich ich manchmal sehnsüchtig um das Theater herum. Es passte nie in den Zeitplan, „Vor dem Fest“ hin oder her.

Heute wird Faust 1 gestreamt. Anna meint man könne die Zeit nutzen, in der Oberstufe käme es so sicher dran wie das Amen in der Kirche.

Wir erläutern kurz worum es geht, der Vorhang öffnet sich. Julius hat Burger für die ganze Familie gemacht.

Es geht los: Schnell gesprochen, man kommt nur schlecht hinterher, Die Inszenierung ist zu weit vom Original entfernt. Sie eignet sich nicht zur Einführung. Was wir brauchen ist Faust for Beginners. Das Theaterstück wird 24 Stunden online sein, das reicht um Gründgens vorzuziehen und anschließend Teile dieser Thalia Aufführung zu sehen (Faust als ausgebrannter Lehrer ist schon eine witzige Idee).

Wir wechseln zu Gründgens.

Sehen sie einmal eine grandiose Aufführung aus den sechzigern, unterbrochen mit Werbung aus den 2020zigern in Zeiten von Corona. Ein surrealer Mix. Später als die Teenies schon im Bett sind suche ich im Netz nach „Faust für die Jugend“ und finde diese virtuelle Ausstellung. Ich war noch lange unterwegs..

Angela Merkel bittet um Geduld, ich finde das logisch, stecke aber nur zu einem Teil in der Haut derer die ihr Leben als Selbstständige bestreiten. P. aus Bayern sagt, bei ihr ginge es ganz klar um die Existenz. Sie hat eine kleine Werkstatt für Glas und Keramik.

Ich werde jetzt zur Arbeit fahren. Hinaus in das nordische Mistwetter.

„Die Notaufnahmeschwester“ von Ingeborg Wollschläger

Ab und zu hatte ich auf ihren Blog „notaufnahmeschwester“ hineingeschaut. Die skurrilen Geschichten waren es, die mich Interesse an dem Buch anmelden ließen.

Eigentlich müsste man mit dem Ende beginnen. Der Moment in dem die Notaufnahmeschwester (Ingeborg Wollschläger) nach dreißig Dienstjahren ihren Koffer packt.

„Ich kündigte. Es fiel mir nicht leicht. „

„Vielleicht muss der Pflegekarren mal so richtig an die Wand gefahren gefahren werden, bevor sich was tut in Sachen Überlastung und Unterbesetzung.“

„Ich wollte nicht mehr in -halten sie sich fest- 34 verschiedenen Schichten arbeiten.“

Ich möchte hier nicht weiter zitieren, all die Gründe benennen, man liest im Moment täglich darüber. Das Buch findet nach einem Feuerwerk urkomischer Geschichten ein müdes und desillusioniertes Ende. Dreißig Jahre voller Großschadensereignisse und Bagatellbeschwerden, vom alkoholisierten Draufgänger mit 400 Euro in der Socke bis zum Schlaganfall. Doch nicht nur die Patientenvielfalt macht es spannend. Spannend sind auch die Kollegen, die Praktikanten, die „Reinigungsperlen“, der Alltag.

Und es gibt einige traurige Geschichten, dort wo man die Grenze zwischen Leben und Tod betritt, wo nicht mehr zu helfen ist.

Ein lockerer Ton zu ernsten Themen mitten im Wahnsinn Klinikalltag bzw.Notaufnahmealltag. Man zieht unwillkürlich seinen Hut. Ein Buch was sich in der momentanen Situation noch einmal anders liest.

Es hat mich zum schmunzeln gebracht, aber vielmehr noch besorgt hinterlassen. Denn man sieht jetzt wie fatal es ist, wenn dort gespart wird wo nicht gespart werden darf, wenn Gesundheitssystem und Wirtschaft eine unheilvolle Allianz eingehen.

In Zeiten wie diesen, bedeutet der Wahnsinn für das Pflegepersonal auch mit Covid 19 Infektion arbeiten zu müssen und Mindeststandards würden aufgehoben, so las ich.

Zurück zum Buch:

Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

Ich danke dem Randomhouseverlag für das Rezensionsexemplar.

Dritter Mittwoch im März mit brütenden Graureihern und Einengung der Grenzen

Update: Ab morgen haben wir noch striktere Regeln. Kein Besuch, auch nicht zum Joggen.

Der Tag ist wie vernebelt. Beständiger Sprühregen, diesiges Einheitsgrau, kühl.

Büroarbeit.

Später lese ich“Faserland“. Uff. Da sehnt sich einer aus seiner übersättigten Welt in Quarantäne bzw. Isolation. Also Ausgangssperre durch Wetter auf einer nordischen Insel. Mit Isabella Rosselini und Kindern.

Der Wunsch nach Isolation. Beschämt gestehe ich mir den Wunsch ein, dass ein machtvolles Wort von Ganz Oben die Dinge richten würde. Diskutieren sie mal mit Teenagern über Besuch, Joggen gehen etc.. Und Unsere geben sich echt Mühe. Aber natürlich fragen sie sich auch wozu sie drin bleiben sollen, wenn Opa es bewusst nicht tut. Hier im Vorort erscheint es seh

Andererseits gibt es Familien mit erheblichen Herausforderungen. Für diese wäre eine Ausgangssperre heftig. Wir werden nicht drum herum kommen den Freiraum noch drastischer einzuschränken.

Die Teenies joggen, spielen Klavier, hängen ab. Alle sind den Umständen entsprechend gut gelaunt. Die Klassenfahrt ist noch am Beginn. Ein Telekommitarbeiter verlegt Kabelanschluss, versiert, ruhig, umsichtig.

Dem Gatten die Reiherinsel gezeigt. Sie brüten sagt er, und jetzt wo er das sagt, sehe ich die Horste auch.

Ein wenig Haushalt, ein wenig Faserland. Der kleine T. hat eine Lungenentzündung. Getestet wurde er nicht. Die Eltern sind zu recht besorgt.

Plagen-Camus-und nein-ich glaube nicht an Verschwörungstheorien

„Plagen sind ja etwas Häufiges, aber es ist schwer, an Plagen zu glauben, wenn sie über einen hereinbrechen. Es hat auf der Welt genauso viele Pestepidemien gegeben wie Kriege. Und doch treffen Pest und und Krieg die Menschen immer unvorbereitet wie unsere Mitbürger.“

„Von daher muss man auch verstehen, dass er zwischen Beunruhigung und Vertrauen hin und her gerissen war. Wenn ein Krieg ausbricht, sagen die Leute: „Das wird nicht lange dauern, das ist doch zu dumm.“

„…anders gesagt sie waren Humanisten: Sie glauben nicht an die Plagen. Eine Plage ist nicht auf den Menschen zugeschnitten, daher sagt man sich, dass sie unwirklich ist, ein böser Traum, der vorübergehen wird.“

Aus „Die Pest “ von Albert Camus

Anmerkungen: Langes Telefonat mit einem älteren Herren, der den ganzen Spuk für Panikmache hält, trotzdem Kaffee trinken geht und sich dann beschwert , dass mit trockenem Besen gekehrt wird.

Unverständnis über geschlossene Tafeln, Kinder in ungünstigen Verhältnissen die ihren Eltern jetzt ausgeliefert sind…

Tenor: es gibt keine Plagen, Die Pharmaindustrie ist der Gewinner.

Mein Fazit sieht anders aus: Ich glaube weder daran, dass Coronaviren aus dem Labor kommen, noch glaube ich Wodarg, noch hänge ich einer Weltverschwörungstheorie an. Ich halte das ganze nicht für Panikmache, glaube nicht, dass es von anderen Themen ablenken soll. In diesem Sinne.

„Unter Wölfen“ von Alex Beer

Um es vorweg zu nehmen: Ich hab das Buch irgendwo aufgeschlagen, testgelesen und bemerkt, dass es mit mir und dem Buch schwierig werden wird.

Allein schon der Schreibstil machte mir Mühe.

Der Kriminalroman spielt in Nürnberg 1942. Der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein erkennt die Gefahr in der seine Familie und er leben. Er ersucht seine ehemalige Geliebte Clara um Hilfe. Clara arbeitet für den Widerstand und bietet Hilfe an, bittet aber ihrerseits darum, dass Isaak sich als Maulwurf bei der Gestapo betätigt.

Wäre es ein Jugendroman, wäre ich mit dem Buch einverstanden, denn es bietet Hintergrundwissen über diese furchtbare Zeit.

Das alles bleibt aber sehr auf der Oberfläche, die Plots sind nicht stimmig, Spannung ist auch irgendwie fehl am Platz.

Nein, ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Es verarbeitete das schlimmste Kapitel Deutschlands zu seicht und trashig.

Ich danke dem randomhouseverlag für das Rezensionsexemplar.

Zweiter Samstag im März

„Der ABK arbeitet weiter“, ich solle mir keine Sorgen machen, sagt S. und der muss es wissen. Er bezieht sich auf die Abfalltonnen. Der Gatte hat schnell noch den Bulli vollgeladen, er will sanieren.

Anna will sich auf den letzten Drücker noch mit Bastelutensilien eindecken, sie erwartet dass auch bald die Geschäfte geschlossen werden. Ihr Trainingsplan steht bereits, das Fitnessstudio hat dankenswerter Weise geschlossen.

Ich hab mich mit Büchern eingedeckt, werde aber auch arbeiten- Büro, Putzen, Aufräumen, dass was eben ansteht wenn keine Kinder da sind.

Ich whats appe viel mit Hamburg. Harry Potter ist nun bis Ende September in den Ruhezustand versetzt. Man mag sich gar nicht ausmalen wie sich das für alle dort anfühlen mag. Und auch hier ist zu erleben wie hart es ist, wenn Stücke , Konzerte, Workshops auf die man so lange hingearbeitet und hingefiebert hat plötzlich nicht stattfinden können. Wenn Harry Potter im Oktober wieder aufmacht, sind wahrscheinlich die ersten Kinderdarsteller zu groß geworden.

Karla ist immer noch sehr traurig weil das Leben in den Akademien am Theater pausiert. Ich hatte manchmal, wenn ich sie abholte den Gesang gehört und mich wirklich auf dieses Musical gefreut. Es klang so peppig und perfekt.

Bisher sind wir familiär noch nicht von finanziellen Einbußen betroffen, aber ich bin mir sicher dass das folgen wird. Es trifft uns lange nicht so hat wie Andere.

Nicht destso trotz, die Maßnahmen sind notwendig. Mit Ubu und Keks habe ich eine Runde durch den Wald gedreht. Die Natur zeigt sich unbeeindruckt. Die Sonne scheint, der Kleiber lärmt und der Specht baut sich eine neue Behausung.

Wenn das öffentliche Leben ….Corona….Kiel

Es ist nicht so, dass wir nicht damit gerechnet hatten. „Zum Glück findet das Probenwochenende noch statt, Karla“, freu dich über das was du hast.“

Morgens war sie noch bei der Kostümanprobe gewesen. Hatte vor Vorfreude in atemberaubender Schnelligkeit erzählt. Dann die Nachricht : Abgesagt, zumindest das Probenwochenende. Die Aufführung wird verschoben. Karla fuhr zum Pferd. Im Sturm.

„Wie macht ihr das eigentlich bei Harry Potter?“, fragte ich X.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens treffen uns doch erheblich, die Trauer ist da. Das es notwendig ist ist keine Frage.

Anna fährt trotzdem noch ins Fitnessstudio, schwer zu vermitteln warum man das jetzt besser lassen sollte. Besser wäre die Studios würden schließen.

„Labyrinth“ von Burhan Sönmez

Im Krankenhaus war er aufgewacht, irritiert von der Umgebung und irritiert von sich selbst. Wo war er? Warum war er hier? Wer war er?

Der Rippenbruch ist geheilt. Der Bruch in seiner Erinnerung bleibt. bestehen. Man hat ihm seinen Ausweis gezeigt. „Der bist du! Du bist Boratin und ohne Erinnerung seit du von der Bosporusbrücke gesprungen bist.“ Warum er sich umbringen wollte wusste er nicht.

Sein bester Freund, jedenfalls behauptet er das zu sein, sagt er sei Musiker. Bluessänger, habe Gitarre gespielt, Konzerte mit der Band gegeben.

Nun ist er zu Hause. Warum hatte er sich mit diesen Möbeln eingerichtet? Was sollte die Statue von Maria und Jesus dort? Die waren schon tot, das wusste er, nur nicht seit wann sie es waren. Irgendwann fällt ihm die Decke auf den Kopf.

Er streift durch Istanbul wie im Nebel. Er geht in Bars. Die Frau die ihn ansieht, kennt sie ihn ? Wer ist er? Der Nebel lichtet sich nicht, die Puzzlestücke finden nicht zueinander. Der Leser begleitet Boratin auf seinen Wegen durch das Labyrinth seiner verloren gegangenen Vergangenheit.

Eine Suche nach Erinnerungsstücken, Was bleibt von einem Leben, wenn das Bewusstsein an das Vergangene gelöscht ist?

Wird man das alte Leben irgendwie weiterführen, den Faden an irgendeiner Stelle neu aufgreifen oder würde man eine völlig andere Version seiner selbst leben?

Ein melancholisch, wehmütiges Buch über das Leben und das was es im Kern ausmacht. Sehr lesenswert.

Zum Autor: Burhan Sönmez geb.1965 in Zentralanatolien ist ein kurdisch-türkischer Schriftsteller. Er studierte zunächst Jura. Sönmez unterrichtete zudem Literatur und Kreatives Schreiben. Er schreibt für verschiedene Medien und schrieb mehrere Romane.

Die deutsche Erstausgabe seines Romans „Labyrinth“ erschien am 02.03.2020 im btb Verlag, übersetzt aus dem Türkischen von Sabine Adatepe.

Ich danke der Randomhouseverlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Zweiter Sonntag im März mit Rückblick-ein ganz normaler Tag

Karla übt auf dem Klavier ein Stück von Tschaikowsky und verzweifelt. Der Gatte verscheucht sie vom Klavier um mit Julius ein Stück für Cello und Klavier einzuüben.

Ich sitze am Reader.

Anna schreibt mich auf Whats App an: „Kannst du mich von Citti abholen? Mit dem Bulli? Hab das Fahrrad mit, aber schaffe es sonst nicht mehr zum Kurs.“

Sie hat ihre Geldkarte vergessen.“

Ich suche ewig in ihrem Zimmer, der Gatte findet die Karte.

Der Bulli quetscht sich durch dicht geparkte Strassen. „Bin da“, schreibe ich.

Bei Citti werden Enten in Tüten verkauft.

Während Anna ihr Fahrrad in den Bus packt, sehe ich mir das Regal im Buchladen an. Lutz Seiler habe ich schon, bei Marianengraben zögerte ich, nehme den Fuchs in die Hand, legte ihn wieder weg.

Kein Buch heute, ich versuche meine Impulsstörung beim Buchkauf in den Griff zu bekommen. Anna kauft sich Schullektüre auf englisch.

Karla schreibt: „Hilfe finde kein Kostüm für die Faschingsparty!“ Könnt ihr schnell eins kaufen?!“ Anna schreibt, sie hätte noch zehn Minuten und würde ihr helfen. Der Gatte antwortet, die Faschingskostüme im Keller seien aus der Kinderzeit und die sei ja nachweislich vorbei.

Zuhause angekommen verschwinde ich an den Reader. Jedenfalls versuche ich es. „Können wir los?“, fragt Anna.

„Wohin?“

„Ich schaff das nicht mit dem Fahrrad zum Kurs, das Faschingskostüm von Karla hat so lange gedauert.“ Karla steht grell geschminkt auf der Treppe. Das Outfit ist beeindruckend.

Ich überführe Anna mit dem Bulli ans andere Ende der Stadt. „Den Rest mache ich mit dem Fahrrad“, sagt sie versöhnlich.

Zuhause angekommen setze ich mich an den Reader.

„Mama?“, kann ich dir den Text vorlesen?“ Karla hat Feuer gefangen beim Lesen eines Textes, der die Frage nach Gott beinhaltet, bzw. dessen Existenz in Frage stellt. Sie sagt er sei geschrieben von einem dreizehnjährigen Mädchen. Wenn dem so ist, dann hat diese Jugendliche eine intellektuelle und sprachliche Hochbegabung.

„Wie kann Gott, wenn es ihn gibt, so viel Leid zulassen?“ Was ist Schicksal und was ist mein Weg?“ Ich kann versuchen aufzuzeigen wo man suchen kann, finden müssen sie allein. Ich höre zu.

Ich habe mich vorerst für Yoga mit Adrienne entschieden. (gefunden bei Vorspeisenplatte). Es knackte und knirschte an allen Schaltstellen, die Nackenschmerzen sind weg. Die Arthrose im Fuß nervt.

Anna fragt ob ich sie zum Babysitten fahren könne. Und vorher könnten wir doch noch kurz einkaufen. Der Kuchen von Frische Brise sei so lecker gewesen und morgen sei Cheatday beim Zuckerfasten.

Karla ist zurück und setzt sich sofort ans Klavier. „Sch… ist das schwer.“ Aber schön.“ Später singt sie etwas von Birdy und begleitet sich mit einfachen Akkorden selbst. „Wir haben jetzt Nachbarn“, sage ich. „Seit heute. Wir sollten nach zwanzig Uhr nicht mehr üben.“

Julius kommt spät am Abend von seinem Angrillen. „Es war spukig am See“ sagte er, „wir meinten Wolfsheulen gehört zu haben.“

„Das sind Wolfshunde“, sage ich. „Wenn der Wind gut steht, hört man sie bis zum See.“

Heute gibt es einen Familienausflug. Wir sehen die Känguruchroniken.

Habt einen schönen Sonntag.

Update: Leider fanden vier von fünf den Film überzogen. Begeisterung sieht anders aus.

Erster Samstag im März mit Fitnessstudio 50+ in Kiel

Unser Koch hat mir das Buch „Achtsam Morden“ ausgeliehen. Ich will nur schnell anlesen, finde es aber spätestens dann unwiderstehlich, als Emily die Tochter des Strafverteidigers alle Chefsessel der Kanzlei mit Textmarker verschönert. Ihr Vater, erfolgreicher Strafverteidiger, schmiedet derweil mit seinem Drogenbossklienten Fluchtpläne. Witzig und spannend ist das. Das Buch hat entschieden: Wir verbringen das Wochenende zusammen. Eine Achtsamkeitszeitinsel.

Die Klassenfahrt von Anna und Julius nach Italien wurde auf Oktober verschoben. Einkaufsengpässe gibt es gerade nicht.

Karla kam mit einem Händewaschtraining nach Hause, welches dieser Parodie von Daniel Kheirikhah sehr ähnelt.

Entdeckt habe ich es bei Vorspeisenplatte.

Ansonsten gibt es keine Auswirkungen von Corona auf unseren Alltag . Alles läuft wie gehabt.

Anna heute morgen: „Mama, ich finde du solltest Sport machen. „

Ich weiß, das sie Recht hat. Es gibt da nur die Frage: Wie? Ich bin immer noch übergewichtig, keine 90 kg, trotzdem Übergewicht. Keine Lust mich mit lauter durchtrainierten Menschen zu umgeben. Und ich bin jetzt 50, was bedeutet, dass ich ebenso wenig Ambitionen habe, mit den Mitschüler/innen meiner Kinder zu trainieren. Kurse möchte ich auch nicht machen,vielleicht später. Zu befürchten ist, dass ich mich auf die Suche machen muss.

Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse, blühende Bäumchen, lärmende Vögel. Der Frühling ist da, auch hier im Norden. Habt ein schönes Wochenende!