100 Tage Proust-Guermantes

Proust: Seit einhundert Tagen lese ich die Recherche. Heute eine deutliche Anspielung auf eine eventuelle Homosexualität Saint Loups, eine Einladung von Charlus die an den geheimnisvollen Vertrag erinnert, und einem Saint Loup der „Nicht den Boden berühren“ in einem Restaurant spielt.

Heidkate:

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Wetter: Kühl, so kühl, dass man eine Jacke braucht. Immer wieder Regen, morgen kommen die Quitten vom Baum ins Glas, Hagebuttenmarmelade will ich auch ausprobieren. Würziger Herbstduft nach Laub und Feuer.

6 Gedanken zu “100 Tage Proust-Guermantes

  1. Diese Überheblichkeit dem Personal gegenüber habe ich schon oft bemerkt, mich ebenso wie Du schon kräftig eingemischt und es sind meist die Deutschen ohne Migratiobshintergrund, die pöbeln. Das Personal meines Discounters , dessen Ladenfläche nicht riesig ist, wechselt nicht oft, ist immer hilfsbereit bei Fragen und es entsteht langsam aber sicher so eine Tante Emma Vertrautheit. Ich habe Respekt vor dem schweren Job,den sie tun müssen.
    Dieser Gegensatz vom realen Leben zum Salongeplauder ist ein ganz schöner Spagat, den Du zu bewältigen hast, aber das geht einem ja oft so beim Lesen.
    Heidkate: welche Weite! Dir ein wunderschönes Wochenende mit herzlichem Gruss, Karin
    Ich lese gerade eine Biographie über Georg Forster, für den die Welt täglich als Begleiter von James Cook weiter und grösser wurde auf den Entdeckungsreisen.

    • Oh das klingt spannend! Ich hab so etwas wie gestern im Supermarkt, noch nie erlebt. Fürchterlich dieser Menschentypus. Ja der Spagat Proust und reales Leben ist nicht immer einfach, beim Salongplauder bekommt man einfach keinen Bezug zum eigenen Leben hin.