4. Dienstag im Februar mit Berufswahl

Mein erster Blick, das gebe ich zu, gilt am Morgen dem Coronavirus. Nicht aus Panik, eher aus Interesse. Der Sturm lässt die Fensterscheiben klirren, fahles Morgenlicht. Der Tag wird es in sich haben, ich koche Kaffee, verkrieche mich noch einmal kurz ins Bett und lese.

Der Protagonist in „Ein russischer Sommer“, stellt gerade seine neue Freundin vor. Die Gruppe ist hingerissen, auch ihr lautes Lachen wird, obwohl nicht standesgemäß, toleriert. Bis, sie nach ihrem Beruf gefragt wird. Der Zauber schwindet, als sie verlegen sagt, sie würde in einem Verlag für Nachhilfeliteratur arbeiten. Für Emmanuel Carrères Hauptperson, steht dieser Beruf: für keine Wahl getroffen haben.

Behauptung: Niemand der die freie Wahl hätte treffen können, würde sich freiwillig in so einen Job begeben. Freiwillig unter die Menschenmenge die morgens grau in grau mit der U- Bahn zur Arbeit fährt, mit der Stechuhr eincheckt, acht Stunden bleibt, ausschließlich um Geld zu verdienen.

Geigenbauer zum Beispiel, das wäre etwas anderes.

Ich lege das Buch genervt weg. Es ist spannend, gut geschrieben, aber der Ton so dekadent und arrogant, so selbstverliebt und narzisstisch.

Ist es so? Bedeutet einen Beruf zu haben der nicht prestigeträchtig ist , keine Wahl getroffen zu haben? Ich würde mich über Kommentare freuen. Habt einen schönen Tag in dieser Welt die wirkt, als würde sie beginnen wirklich aus den Fugen zu geraten.

27 Gedanken zu “4. Dienstag im Februar mit Berufswahl

  1. Jemand, der Erfüllung in seinem Beruf findet, achtet nicht darauf, ob dieser Prstige mit sich bringt. Wäre dem so, wären viele Berufe schon länger am Ende, wie das Gesundheitswesen oder Erziehungssektor.
    Sicher, dort könnte es personell besser aussehen, aber ich denke, das allein die mangelhafte Bezahlung Schuld an der Misere ist. Erheblichen Anteil trägt auch das Elternhaus und die Gesellschaft, die eben Berufe mit „Prestige“ favorieseren.
    Allerdings … hier in Deutschland einen Job zu bekommen oder gar ohne die nötigen Voraussetzungen zu studieren sind erschreckend schwer. So werden auch viele Menschen in Berufe gedrängt, die abgewertet werden.

  2. Mit den Berufen ist es so eine Sache. Manchmal geht es nicht anders, manchmal sind es die Umstände. Als ich das letzte Mal die Stelle gewechselt habe, wollte ich einen Job mit geregelten Arbeitszeiten und Sozialleistungen, in einer Firma, von der nicht zu erwarten war, dass sie in den nächsten drei Wochen schon wieder pleite geht. Nach zehn Jahren Auf und Ab, Hü und Hott, war mir Normalität wichtig. Viele haben es nicht verstanden, ich dachte auch nicht, dass daraus fast zwanzig Jahre werden. Verwirklichen muss/kann ich mich anderswo. Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben. In dem im Grunde kleinbürgerlichen Milieu, aus dem ich komme, ist das anscheinend alles, was an Aussteigertum möglich ist. (Ich bin wohl doch keine Grille, sondern eine Ameise.)

  3. Ich schätze mal, so unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich ist ihre Motivation. Da ich als Buchhändlerin meinen Traumjob gelernt und auch 20 Jahre ausgeübt habe, kann ich es gut verstehen und nachvollziehen, dass es erfüllend und wünschenswert ist. Aber auch wenn die Motivation einfach nur ist „Ich bringe damit meine Familie durch und punkt“, ist das nicht weniger ehrenwert. Dazu aufreibend.
    Und was das Prestige angeht: Wir merken doch jetzt bereits, dass zum Beispiel die Reparatur eines Sturmschadens am Dach mitunter Monate dauert, weil kein Dachdecker zu bekommen ist. Oder überhaupt Handwerker. Meine Mutter sagte schon vor 20 Jahren: Was nützt es, wenn viele Menschen tolle Häuser oder andere Bauwerke entwerfen können, aber es ist niemand da, der das Klo einbaut. Die Männer und Frauen, die unsere Innenstädte (und zunehmend die freie Landschaft) immer wieder von Wohlstandsmüll befreien, die Asphaltkocher, die im Hochsommer auf den Autobahnen dafür sorgen, dass irgendwann der Verkehr wieder fließen kann, es gibt so viele Beispiele von gesellschaftlich wichtigen Tätigkeiten, denen die Anerkennung fehlt…
    Eine meiner Töchter hat ein halbes Jahr als Reinigungskraft an einem Autohof gearbeitet. Unter anderem musste sie teilweise häufiger als im Stundentakt Toiletten reinigen. Kaum war sie durch, „bedankten“ sich die Benutzer dadurch, dass sie nicht nur mit Hygieneprodukten und menschlichen Hinterlassenschaften die Klos verstopften, sondern teilweise gleich ganz mit ihrer Unterwäsche. Erschreckenderweise sogar häufiger Frauen als Männer! Ich habe Fotos gesehen, das hätte ich im (Alp)Traum nicht für möglich gehalten.
    So ist das mit dem Prestige und der Anerkennung. Und es sagt viel über unsere Gesellschaft aus.

    • Ja, das sehe ich ähnlich. Die herablassende Art auf weniger prestigeträchtige Berufe herunterzuschauen legt den Blick auf die Schere frei, die wir hier in unserer Gesellschaft haben. Und man wundert sich, dass bei den Bedingungen so wie sind, so wenige auf die Straße gehen. Wo kommt diese Arroganz her ? Ich war heute in einem sehr guten Gespräch, in dem gesagt würde, dass ein Teil des Problemes sei, dass Politiker die Verhältnisse oder Zustände nicht aushalten müssten. Heißt natürlich landet Politiker XYZ nicht auf dem Krankenhausflur und muss warten bis mal eine Pflegekraft Zeit hat. Ein weiteres Problem und das ist wohl das grundlegende, ist der von der Leine gelassene Kapitalismus.

    • Hier scheint etwas schief gelaufen zu sein, mein Kommentar war noch viel länger… Ich hoffe, jetzt klappt es.

      Ich fragte nach Xing, da ich dort schon vor fünfzehn Jahren feststellte, dass es dort eigentlich nur Menschen mit prestigeträchtigen Berufen gab. Sachbearbeiter, Verkäufer, Pflegekräfte, Krankenschwestern, Müllmänner, Reinigungskräfte, kaufmännische Angestellte, Arzthelferinnen … die gab es da irgendwie nicht.
      Bis ich mich dann mal mit dem einen oder der anderen persönlicher austauschte … Bei so manchen war es nur eine „Schein“-Berufsangabe…

      Ich finde es schade, dass man manchen Berufen mehr Wertigkeit beimisst, als anderen. Brauchen tun wir doch alle diese Berufe und wir kennen nie die Lebensumstände oder Einstellungen der Menschen.

      Auf der anderen Seite frage ich mich, ob wir nicht auch versuchen durch Worte einigen Berufen mehr Wertigkeit beizumessen oder wieso nennen wir eine Sekretärin jetzt Office-Managerin und einen Hausmeister Facility-Manager?

  4. Die Zeiten, in denen der Beruf noch als Erfüllung angesehen wurde, scheinen für einen Großteil zu Ende zu gehen. Heute erlebe ich vielmehr Menschen, die den Beruf als notwendige Quelle des Lebensunterhalts, als reine Belastung und gar „unerwünschte Ablenkung von der Freizeit“ erdulden. Das hat wohl auch damit zu tun, dass der Stellenwert der Arbeit als Ausdruck sozialer Unabhängigkeit ganz stark nachgelassen hat.

    Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Gesellschaft, die „weltfremde Aktivisten“ feiert und die hart arbeitende Mehrheit nur noch als „Melkkühe“ wahrnimmt, schaufelt ihr eigenes Wohlstandsgrab.

  5. Ich kenne das Buch nicht, also auch nicht, wie genau die Berufsschelte gemeint ist. Prestige oder Freiheitsgrade? Letztere spielen für mich persönlich eine große Rolle, und ich bin sehr dankbar, dass es mir bis auf kurze Etappen immer möglich war, selbstbestimmt zu arbeiten, also Umfang und Arbeitszeiten nicht nach einem vorgefertigten Tagesplan ausfüllen zu müssen. Andererseits gibt es viele Berufe, die ohne strenge Arbeitszeiten gar nicht zu erfüllen sind, zB Krankenschwester, Arzt. Jedenfalls so wie heute die Krankendienste organisiert sind. Denkbar wären natürlich auch andere Organisationsformen, in denen solche von—bis—Arbeitszeiten nicht nötig sind.
    Selbstbestimmt arbeiten ist jedenfalls für mich eine hohe Qualität, auch wenn es oft Selbstausbeutung und ökonomische Unsicherheit einschließt. Geigenbauer, zB.

    • Die schelte war so gemeint, dass es ihm peinlich war. Es war ihm peinlich eine Freundin zu haben, die nicht mithalten konnte, nur Sekretärin war. Ich bin gespannt wohin dieses Buch noch führt. Selbtbestimmung finde ich auch wichtig, aber eher im Sinne des Wahl treffens und dann diese Wahl ausfüllen. Das was man macht so gut machen wie man es kann.

  6. In Irland gibt es ein Sprichwort, das ich sehr mag. ‚Ni mar a siltear a bi tear‘ Es heißt so viel wie ‚Nichts ist wie es scheint‘. – Ich selbst arbeite in einem Job, den ich NIE!!! im Leben machen wollte. Er gibt mir mein Brot und ich habe wunderbare Menschen um mich rum. Wie wunderbar diese Menschen sind, erfuhr ich, als ich eine Krise hatte. Habe ich diesen Job gewählt oder hat mich der Wind hierhergeweht. Ich weiß es nicht. Ich bin nur dankbar. – Vielleicht ist es manchmal nicht so wichtig, was wir machen, als dass wir dort, wo wir gerade sind im Herzen sind.

  7. Hauptsache, was tun. Verantwortung übernehmen, für mich und für andere. Arsch hoch kriegen. Das ist nicht immer toll, stellt jedoch gerade in turbulenten Zeiten einen echten Wert dar. Diese arroganten Pseudo-Selbstverwirklicher haben, so scheint es mir, Teile des Lebens nicht verstanden.

  8. das war zu früh gedrückt. es weiter: Das liegt auch daran, dass ihnen gestattet war, Studium und Schulen zu wechseln, einiges auszuprobieren. Bis zu diesem Punkt haben sie verschiedenste Arbeiten gehabt, um sich Studium oder Abendschule zu finanzieren. Als Erwachsener gehört m. E. zur freien Entscheidung auch die freie eigene Bewältigung der Konsequenzen. Das bedeutet nicht, dass wir in Krisen nicht geholfen haben.
    Einer ist auf Umwegen und mit viel Eigeninitiative zum Film gekommen, einer führt sein selbstgewähltes Einsiedlerleben mit persönlichen Erfolgen auf mehreren Schienen, einer hat sich nach Einser-Abschluss für das Kochen entschieden und ist damit erfolgreich und glücklich, die Tochter hat ihren kleinen Hof. Der Koch hat auch eine Beziehung beendet aufgrund des ständigen Verlangens nach einem Studium, um „mehr aus sich zu machen“.
    Jeder Lebensentwurf ist legitim, solange auch die volle Verantwortung dafür übernommen wird.
    Ich kenne einige junge Künstler aus dem Freundeskreis der Kinder, die bewusst einfache Arbeiten zur Bestreitung des Lebensunterhaltes ausführen, um sich in den freien Zeiten ganz ihrer Kunst zu widmen.
    Ich selbst habe als Alleinerziehende mit fünf Kindern und oft ohne Unterhalt alle möglichen Arbeiten angenommen, um uns über die Runden zu bringen. Putzen, übersetzen, bedienen, Nachhilfe, Lehraufträge, Babysitter, Maklerbüro, Schreibarbeiten. Meist mehrere gleichzeitig. Das war eben die Konsequenz aus meiner bewussten Trennung. In den Staatsdienst bin ich erst mit 49 Jahren gekommen.
    Ja, Hauptsache, man tut was.

      • Danke. Man hat mich oft für verrückt erklärt. Wie könne ich als Lehrerin meine Kinder alles frei entscheiden lassen, sie nicht auf ein Ziel hin zu lenken. Aber das wäre ja dann mein Ziel gewesen, nicht das ihre.
        Ich hab sie auch nicht einfach laufen lassen. Es gab eine Basis aus Menschlichkeit, Anstand , Wahrhaftigkeit und Wissen. Es stand ihnen alles zur Verfügung, zu lesen, zu hören, sich künstlerisch auszuprobieren. Und wir haben geredet in aller Offenheit. Deshalb kamen sie auch zu mir mit Fragen jeglicher Art. Ich habe ihnen zu jeder Idee die möglichen Konsequenzen aufgezeigt und gesagt: Wenn dein Herz dran hängt und du die Konsequenzen zu tragen bereit bsit, dann tu es. Und wenn es schief geht, hast du auch etwas gelernt. Ich steh hinter dir.

  9. Ich denke, es gibt Menschen, die bleiben hinter ihren Möglichkeiten. Natürlich ist es heikel, sich solche Gedanken zu machen, aber wenn man jemanden gut kennt, kann das schon mal passieren. Dann, ja, vielleicht kann sich da die Idee einnisten, dass jemand keine Wahl getroffen hat. Vor allem, wenn Menschen mit eventuell „zu kleinen“ Berufen auch noch unzufrieden sind. Aber man muss aufpassen, und eigene Maßstäbe nicht zu denen anderer machen….

    • Ich arbeite in einem wenig wertgeschätzten Beruf, dass kann man erleben wenn man im Gymnasium auf dem Elternabend äußert, dass man im Kindergarten arbeiten würde. Manchmal steigt man etwas in der Achtung , wenn das Wort Heilpädagoge fällt. Wie aber kann es sein, dass man für ein Dasein als Pflegerin, Erzieherin, Verkäufer, Sekretärin solch eine mangelnde Wertschätzung erfährt. Man kann in jedem Beruf hinter sich zurückbleiben, nämlich dann wenn man auf dem falschen Platz ist glaube ich.

      • Meine älteste Tochter ist auch Erzieherin. Die mangelnde Wertschätzung dieses Berufes ist ja sogar zum Teil behördlich: Keine Festverträge, selbst als Gruppenleitung, von einem Jahr zum anderen mit Befristung. Folge: Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche, Kreditvergabe, Familienplanung…

    • Wenn man von Menschen sagt, sie blieben hinter ihren Möglichkeiten, kann damit gemeint sein, dass sie bspw. einen Beruf gewählt haben, der die jeweiligen intellektuellen Fähigkeiten nicht ansatzweise ausschöpft. Aber das muss nichts Schlimmes sein, wenn die vermeintlich anspruchsvollere und lukrativere Karriere zwangsläufig auch die moralisch/ethisch fragwürdigere wäre. (Ich verzichte bewusst auf konkrete Beispiele, wohl jede*r mag da eigene Ideen haben.) Und dann doch lieber den weniger prestigeträchtigen Erwerbsberuf und Philosoph im Kämmerlein …

  10. Interessante Frage. Es kommt sicher sehr auf die Gesellschaft, Kultur und persönliche Situation an, ob man eine freue Entscheidung zur Berufswahl treffen kann. Viele haben keine Wahl . Ich denke, es ist aus unserer Luxus Perspektive leicht gesagt und geurteilt. Wir leben, glücklicherweise, in einer Gesellschaft, in der man- mehrheitlich- die Wahl hat ( was es oft nicht einfacher macht -aber das ist ein weites Thema )
    Ich kenne Leute , der jahrelang Germanistik und Anglistik odrr Philosophie studiert haben und dann sich für den weit weniger prestigeträchtigen Beruf des Kochs entschieden haben – und glücklich mit ihrer Entscheidung sind

    • Ja wir haben die Wahl und nein wir haben sie nicht. Das Bildungssystem dieses Landes ist so gestrickt, dass das Elternhaus zum großen Teil mitentscheidet. Wer von Beginn an ohne Chancen dasteht, bleibt es in der Regel auch.
      Anderes Thema, ich sehe heute noch gern auf meine Lehrjahre in der Textilfabrik zurück. Die Tätigkeit war intellektuell leine Herausforderung, aber der Teamgeist und das Arbeiten hat sehr viel Spaß gemacht.

  11. Als Jemand, die nie auch nur eine Ahnung hatte, was ihr Herzensberuf sein könnte, kann ich zu diesen Leuten nur ganz arrogant sagen: „wenn Ihr nichts anderes habt als Euch über Eure Arbeit zu definieren, dann bitte sehr – nur zu, Ihr armen Würstchen“
    Für mich ist Arbeit dazu da, sich finanzieren zu können. Wenn sie dazu in einem guten Klima stattfindet: wunderbar, da freu ich mich und versuche, dran festzuhalten. Wenn das nicht so ist: Mist, da gehts mir schlecht, also versuche ich, etwas anderes zu finden.
    Momentan habe ich einen Bonus obendrauf: ich tue eine Arbeit, die ich auch noch für richtig und sinnvoll halte. Hinter den Produkten, die ich verkaufe, kann ich stehen (Bioladen). Aber das ist wirklich, wie ich es schrieb: es ist ein Bonus obendrauf!
    Mir wurde auch schon gesagt, meine Arbeit (damals war ich Vollzeit hinter der Tankstellentheke) sei doch unter meinem Niveau, ich könne doch mehr! Ich halte das für dummes Zeug. Vielleicht „kann“ ich intellektuell „mehr“, aber mental nicht? Oder mir taugen die Arbeitszeiten, die ich in einem „mir besser entsprechendem“ Beruf nicht haben könnte? Oder meiner Seele tut es gut, auffe Arbeit baumeln zu können, und die Herausforderungen sind im Privatleben? Oderoderoder

  12. Ich fand es immer wichtiger, dass ich mich mit meinem Job wohl fühle, als unbedingt viel Geld rauszuschlagen. Ist ja auch meistens gelungen.
    In Vietnam war ein junges Ehepaar, die boten Kontrastprogramm: Sie unterrichtete Deutsch für Flüchtlinge und war glücklich, Er machte was Gescheites mit Computer und Jura, fand den Job an sich blöd, machte ihn aber, um möglichst viel Geld zu verdienen. Er versuchte sie zu überreden, auf Lehramt zu studieren, damit sie mehr verdient.