Montagmorgen

Das Feuer in Gang zu bekommen ist die erste Aufgabe des Tages. Soll es gegen 7.00 Uhr warm sein, muss ich loslegen. Das Holzscheit ist zu gross, ich Versuche es wieder und wieder. Wildgänse ziehen.

5.59. übermüdet. Warum ich seit Tagen nicht schlafen kann, entzieht sich meinem Verständnis. Ich gehe hinaus in die morgendliche Kühle Feuerholz zu holen. Die Wetter App zeigt ein Grad. Die Vögel singen trotzdem
Das Haus noch in Winterstarre beginnt sich zu rekeln. Eine arbeitsreiche Woche die da vor mir liegt. Im Garten streunt eine fremde Katze Ein neuer Tag

9 thoughts on “Montagmorgen

  1. Es ist eines der großen Rätsel der Ofenbefeuerung, dass zwar durch einen kleinen Funken überall irgendwie Feuer ausbrechen, die dann nur mit massivem Feuerwehreinsatz zu stoppen sind, während ein verdammtes Stück Holz, das man in den Ofen steckt, auch mit Papier, Beschwörungsformeln und einem ganzen Päckchen Streichhölzer nicht zum Brennen zu bewegen ist…. Ich hoffe, es hat nun doch noch geklappt!

  2. Ich erinnere mich an das Holzhaus einer Frauengenossenschaft im tief verschneiten Epirus, Das Haus schwankte und wiegte sich leicht im Nachtwind, es schien zu atmen. Das Feuer im Holzofen musste während der Nacht immer wieder nachgefüttert werden, damit es nicht ausging. Das war einerseits beschwerlich, andererseits eine wundervolle Erfahrung, denn jedesmal warf ich auch einen Blick hinaus in den Sternenhimmel, zu den dunklen Kiefern im Schnee, bevor ich unter die dicke Decke kroch.

    1. Was für eine schöne Beschreibung liebe Gerda. Ja es hat etwas archaischen wenn der Ofen tatsächlich zum Warmhalten genutzt wird und nicht ausschließlich für Gemütlichkeit. Wenn du magst schreib doch einmal etwas über diese Frauengenossenschaft

  3. Bei der Tochter, die ja jeden Morgen vier Öfen anfeuern müssen, habe ich „Feuerbällchen“ kennnengelernt und sie auch für meinen Kamin ausprobiert – es klappt fantastisch – gibt es u.a. im Baumarkt . Dir gutes Gelingen für alles, Karin