Samstag mit Reise rückwärts und Reiselektüre

Hab mich endlich für eine Reisekektüre entscheiden können.

Die Suche wird wieder aufgenommen. Albertine wird mich begleiten .

(Die Gefangene und die Flüchtige / Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Marcel Proust.Welche Vorfreude.

Und sonst:

Beim Sachen packen Fotos gefunden. Das Zimmer im Haus hat nun Dachbodenstatus.

Reise rückwärtsgewandt.

„Wir hatten eine glückliche Kindheit“, sagen die Drei oft. Und die Gesichter auf den Fotos scheinen jenes zu bestätigen.

Eine intensive und glückliche Zeit , und zudem erinnere mich an Stunden und Tage massloser Erschöpfung.

Erinnerung:

Karla schlief nur, wenn ich sang.

In einer Babyhängematte schaukelte sie im Türrahmen und quittierte jede Pause mit zornigen Weinen.

Julius, Anna und Zora schliefen seit Stunden. X.arbeitete. Wenn er spät am Abend kam, gab ich den Staffelstab weiter um endlich schlafen zu können. Der Bus zur Arbeit fuhr gegen 6.00 Uhr. Oft blieben nur 4 bis 5 Stunden Schlaf.

Das Gehalt reichte meist nur gerade so.

Luise sagte gestern , sie wäre gern noch Mal Mitte dreissig.

Nicht das ich dem Altern viel abgewinnen kann, aber zurück würde ich nicht wollen. Alles war gut so wie es war und ist gut so wie es jetzt ist.

Karla ( siehe Foto) und ich brechen zu einer gemeinsamen Reise auf.

Erster Eindruck des anbrechenden Tages:

Morgens, ich verliess den Wohnwagen, zogen zwei Schwäne dicht über meinem Kopf vorbei. Der Ton des Flügelschlages fast ein metallisches Dröhnen .