Freitag mit obdachlos

Karla und ich flanierten unter den Arkaden, als ein Obdachloser mit voll beladenen Bollerwagenähnlichen Gerat an uns vorüber zog.

„Ich weiß nicht wozu ich da bin!“ Ich hasse dieses Leben. Ich hasse diese Welt! Wozu der ganze Scheiss! Was soll das?“

Er blieb an einem Schaufenster stehen.

Hilft wahrscheinlich nicht“, sagte ich, „aber wenn sie wollen können sie sich davon einen Kaffee kaufen. „

Es waren zwei Euro, nichts von Belang. Aber er strahlte, bedankte sich und begann zu resümieren, wann denn der Tag wäre wo das Fest stattfinden würde.

Er lächelte auch später noch.

Ich wünschte ich könnte das.

Gearbeitet. Ich liebe diesen Job, das bleibt.

Ein wunderbarer Tag. Shoppingtour und Frühstück mit Karla. Später diese coole Arbeit. Und am Wochenende ist in meiner Straße, mit der neuen kleinen Wohnung immer immenser Publikumsverkehr. Man braucht kein Fernsehen.