Sonntag mit Einparken, Malina und anderem

Um 6.00 aufgewacht. Der Körper will Regelmäßigkeit.

Den dicken schwarzen Wollpullover übergestreift, die Straße heruntergegangen um das Auto umzuparken. Zu dieser Zeit gibt es Parkplätze.

Keine Zuschauer. Das ist das Beste. Im Vorort war das Rangieren keine Fähigkeit die benötigt wurde. Hier, mitten in der Stadt sieht das anders aus. Es kostet mich drei Anläufe bis das Auto rückwärts seitwärts steht wo es stehen soll. Eine Möwe mit schräg geneigten Kopf beobachtet das Manöver -skeptisch-vielleicht. Interpretationssache.

Final zufrieden das Fahrzeug am neuen Standort begutachtet, zur Wohnung hochgelaufen, Kaffee gebrüht, das Erklärwerk zu Malina in die Hand genommen.

Ich will verstehen. Den Roman und meine Faszination an diesem Text.

Das Denken ist nicht möglich. Nicht um diese Uhrzeit. Erschöpftes Gehirn.

Vielleicht gibt es einen Film. Gibt es. Sonntagmorgenfrühstück mit tschetschenischen Pfannkuchen und Geburtstagskuchen von Jana.

Morgende die so beginnen sind gut Nahezu perfekt.

Kirchturmglocken, Möwen Gelächter.

Außer Malina auf die Spur zu kommen ist nichts geplant an diesem Tag. Ein paar Anrufe vielleicht, die Schuhe einlaufen und abends zur Operngala.

Sonntag.