Sonntag in Hamburg

Nie sah ich die Bücherhallen so leer. T.S.Eliot, Virginia Woolf, H.G.Well-Krieg der Welten, Keats und Blake mitgenommen.

Übernachtet im Cab20 .Minimalismus pur.

Abendlicher Spaziergang durch Hamburg zur Staatsoper.

„Elektra“ gesehen und gehört

Den dritten Advent beginne ich, ohne mitzubekommen wie es Draußen so aussieht. Die Kabine hat keine Fenster.

Noch ein wenig in den Gedichten stöbern. T.S.Eliot hat es mir sehr angetan.

Sonntag mit Hamburg

Ich erinnerte mich sporadisch, wenn der Bulli zu ächzen begann“ : nicht 120.

Feiner Nieselregen, Schwaden feuchter Luft, im Radio tönt Scorpions und später Joe Cocker.

Durch den Elbtunnel. In die Stadt, konzentrieren, im Fahrbahnlabyrinth den Überblick behalten. Kein Problem, es bleibt dabei, nur im Parkhaus ein kurzer Anflug von Panik.

Ich hasse steile Anstiege. Hamburg fühlt sich an wie Heimat, drüben auf der anderen Seite des Ufers, spielte Karla.

Ein kleines renitentes Mädchen im Banne der Magie.

Hamburg. Ich betrete ein Cafe, nehme das immergleiche Frühstück, gehe später durch die Straßen, bleibe bei denen stehen die es an den Rand gespült hat, nehme Blickkontakt auf, lege Geld in den bereit stehenden Becher. Karla hatte diese Armut damals geschockt.

Später lese ich Duras und Erkläwerke zu Doktor Faustus. In den Pausen Male ich die ersten arabischen Buchstaben in mein Heft alif, ba, ta.

Müde und erfüllt vom Großstadtleben kehre ich ins Refugium zurück.

Einmal im Monat werde ich in Hamburg sein.

Proust lesen Tag 106-Guermantes-noch immer Salon

Hamburg:

Überall Straßenmusiker/innen,  ich wanderte die Hafencity entlang.

dav

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Proust: Noch immer im Salon von Oriane, wird sich unter anderem geistreich über Victor Hugo und Balzac unterhalten und darüber ob Literatur denn unbedingt das Hässliche in sich sich aufnehmen müsse, dass Leben sei doch schon grausam genug.